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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#61 von Ancha ( gelöscht ) , 19.07.2017 07:22

Bild entfernt (keine Rechte)
Ich bin dann mal weg.....

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Ancha

RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#62 von Natscherle ( gelöscht ) , 19.07.2017 13:06

Natscherle

RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#63 von RRunner ( gelöscht ) , 19.07.2017 14:19

bis bald. Komm heil und Gesund zurück.

RRunner

RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#64 von Fränk , 19.07.2017 18:06

Wünsche Dir zehn Tage blauen Himmel,viel Spaß und vorallem knitterfreie Fahrt

Gruß Fränk

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#65 von Britstyle , 19.07.2017 19:39

Schöne Erlebnisse und komm gesund wieder heim Ancha.

Freuen uns schon auf die Bilder.
Gruß Carsten

 
Britstyle
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#66 von dings , 01.08.2017 21:37

Müssen wir uns eigentlich schon Sorgen machen?

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#67 von Bolt , 01.08.2017 21:48

Moin,
bin auch verwundert. Noch kein Zwischenbericht

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#68 von Bolter , 01.08.2017 22:15

Der Kollege sollte ja schon nur mit fahren gut ausgelastet sein.
Vermutlich will er uns dann am Ende den Reisebericht präsentieren.

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#69 von Thanatos , 02.08.2017 06:40

Zitat von Bolter im Beitrag #69
Der Kollege sollte ja schon nur mit fahren gut ausgelastet sein.
Vermutlich will er uns dann am Ende den Reisebericht präsentieren.


...so wollen wir das mal hoffen

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#70 von Ancha ( gelöscht ) , 03.08.2017 20:44

Zitat von Bolter im Beitrag #69
Der Kollege sollte ja schon nur mit fahren gut ausgelastet sein.
Vermutlich will er uns dann am Ende den Reisebericht präsentieren.

Genau so sieht es aus.

Ich bin seit ein paar Tagen wieder im Land und es ist alles gut gelaufen.
Es war ein tolle und erfahrungsreiche Alpentour die ich jederzeit wieder so machen würde. Auch wenn es manchmal anstrengend war.
Ich bin dabei einen Reisebericht zu schreiben den ich dann in ein paar Tagen hier veröffentlichen werde. Da ich aber momentan noch ein paar andere Dinge zu tun habe kann es evtl. noch ein paar Tage dauern.
ich hoffe das ist ok für euch.

Gruß
Ancha

Ancha

RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#71 von GeorgK , 03.08.2017 21:02

Hallo Ancha.
Schön von Dir zu hören und zu wissen, daß Du wieder in einem Stück zurück gekommen bist.
Willkommen daheim.
Der Rest hat Zeit.

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#72 von Bolter , 03.08.2017 21:16

Hey, schön wieder von dir zu hören!
Lass dir ruhig Zeit mit dem Reisebericht, dafür dann aber bitte um so ausführlicher!

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#73 von Swart , 03.08.2017 22:10

Super Ancha

Wir sind gespannt

Gruß Andy

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#74 von Thanatos , 04.08.2017 06:31

Servus Ancha,
schön von dir zu hören ...nimm dir ruhig Zeit, wir lesen alle gerne!

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#75 von x-günni , 04.08.2017 13:38

Hallo Ancha,
schön das Du gesund und munter wieder zu Hause angekommen bist.
Bin auch auf Deinen Reisebericht gespannt.
Ganz besonders interessiert mich dabei Deine Erfahrung mit den 'AVON COBRA ''Regenreifen''
Ich hab sie ja nun schon seit 600 km drauf und sehr zufrieden, allerdings bisher ohne Regenerfahrung!

 
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#76 von RRunner ( gelöscht ) , 04.08.2017 19:50

supi, dass du wieder gesund und heil daheim angekommen bist. Auf deinen Bericht bin ich schon echt gespannt.

RRunner

RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#77 von Ancha ( gelöscht ) , 05.08.2017 17:53

------------------------------REISEBERICHT------------------------------REISEBERICHT------------------------------REISEBERICHT------------------------------

Hallo zusammen,
wie bereits vermutet war ich „fast“ ausschließlich mit dem fahren beschäftigt und hatte es eh vor euch am Ende einen fertigen Reisebericht zu geben. Dem will ich natürlich gerecht werden und möchte euch mit einigen Bildern und meinen Erzählungen einen Eindruck meiner Tour vermitteln.

Vorweg gesagt
Die Tour war toll. Ich habe viele interessante Dinge erlebt und nette Leute kennengelernt. Es waren 10 schöne aber teilweise auch sehr anstrengende Tage wobei sich die Mühe aber in jeglicher Hinsicht voll ausgezahlt hat. Bei meiner Reise durch die 10 Länder wollte ich viele Orte sehen die ich bisher noch nie gesehen habe. Mir war klar, dass ich keine Zeit hatte mir die Städte im Einzelnen genau anzuschauen um alle schönen und interessanten Ecken kennen zu lernen. Darum ging es mir auch nicht und dies werde ich evtl. ein anderes Mal tun. Mir ging es in erster Linie darum viele schöne Kurven auf schönen Pässen zu fahren und Orte ein Stück weit zu erleben so dass ich mir zumindest einen kleinen Eindruck von der Stadt machen kann. Aber nun zu den Einzelnen Tagen meiner Reise:
Hier nochmal die geplante Route:
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Tag 1 (Garmisch-Partenkirchen – Jaunpass)
Um ca. 8.00 Uhr ging es auf die längste Etappe meiner Tour. Bei schönstem Wetter bin ich in Garmisch-Partenkirchen losgefahren und es ging über den Fernpass in Richtung Österreich. Auf dem Fernpass stauten sich die Autofahrer in die entgegenkommende Richtung was mich an meine Fahrradtour vor einigen Jahren hier erinnerte. Damals bin ich aus Venedig kommend nach Garmisch gefahren und der Stau war der gleiche. Nach dem fernpass ging es auf das Hahntennjoch (1896m), den ersten richtigen Pass meiner Tour. Es war unbeschreiblich zum ersten Mal diese Kurven mit dieser Atemberaubenden Kulisse zu fahren. Bei uns im Flachland ist man froh wenn man mal zwei/drei schöne Straßen miteinander kombinieren kann. Ich beneide jeden der in solch einer schönen Gegend wohnt um nach Lust und Laune mal eben einen Pass zu befahren. Kurz nach dem Hahntennjoch hatte ich dann eine Panne. Bei 100km/h nahm die Maschine auf einmal kein Gas mehr an und ging aus. Ich stellte das Motorrad in eine Seitenstraße und suchte den Fehler. Schnell war mir klar das dies nicht so einfach werden würde und ich rief den ADAC. Gut das ich die ADAC PLUS Mitgliedschaft habe dachte ich mir. Es dauerte keine 30 min und der österreichische ADAC kam und nahm meine Maschine unter die Lupe. Es ist ja nicht so das er mehr Ahnung hatte als ich, aber weitaus mehr Equipment um den Fehler zu suchen. Wir überbrückten die Batterie aber das war nicht der Fehler. Als wir den Luftfilter abnahmen um Starterhilfe einzusprühen sprang die Maschine sofort an. Nun war es klar das es etwas mit dem Einspritzsystem zu tun hatte. Nach weiterer Suche hatten wir den Fehler gefunden. Kurz vor der Fahrt hatte ich den Tank abgebaut um eine Stromleitung zu verlegen. Beim wieder Einbau habe ich den Stecker der Benzinpumpe wohl nicht 100% bis zum Klick einrasten lassen. Dieser hatte sich nun gelöst und es kam kein Benzin mehr in die Zylinder. Ich bedankte mich und ohne das ich eine Müde Mark bezahlen musste könnte ich die Reise nach gut einer Stunde fortsetzten. Nach dem Hahntennjoch wurden dann noch die Pässe Hochtannberg (1675m), Furkajoch (1761m) Klausenpass (1948m) und der Sustenpass (2224m) befahren. Jeder Pass eine wahre Freude. Ungefähr 70km vor dem Ziel bin ich in ein Regenschauer gekommen welcher das Wasser in meinen Schuhen hat stehen lassen. Ich hätte mich jetzt Ärgern können aber ich denke das gehört einfach dazu. Am eigentlichen Ziel angekommen habe ich es verworfen zu Zelten und bin bereits ein Teilstück des zweiten Fahrtages gefahren. Ich wollte so weit fahren bis es wieder trocken wird um mir dann eine Unterkunft zu suchen um die Klamotten trocknen zu können. In den Bergen ist es nach dem nächsten Berg oft schon wieder trocken. Ich bin dann schließlich bis auf den Jaunpass (1509m) gefahren und habe mir dort ein Zimmer genommen. Da aber alles schon zu hatte, es war mittlerweile 19:30 Uhr Abends war ich kurz davor weiter zu fahren um mir etwas anderes zu suchen. Auf einmal rief der Besitzer von einem Balkon herunter was ich den wolle. Als ich nach einem Zimmer fragte und er nach kurzer Rücksprache mit seiner Frau mir eins Anbot war ich erleichtert. Seine Frau kam dann aus dem Haus und hat mir die „Rezeption“ mit kleinem Einkaufsladen aufgeschlossen. Ich habe mir dann noch Hausgemachte Rindstrockenwurst für den kleinen Hunger gekauft. Als die gute Dame mir dann noch ein paar Scheiben Brot aus ihrem Privaten Besitz anbot konnte ich nicht nein sagen. Es waren wirklich sehr nette und gastfreundliche Leute. Im Zimmer gab es eine kleine Heizung, so dass ich meine Klamotten wieder für den nächsten Tag trocken bekam. Trotz Regen war der erste Fahrtag jeden km wert.
Hier die Bilder von Tag 1:
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Tag 2 (Jaunpass – Bourg saint maurice)
Der zweite Tag fing noch etwas nass an. Kein richtiger Regen aber genug um nass zu werden. Der Besitzer vom Gasthof meinte das es nur ein kurzes Schauer sei und danach wird es schönes Wetter geben. Ich zog mir also meine Regensachen an und machte mich auf den Weg. Es ging durch Wälder auf nicht zu breiten aber auch nicht zu schmalen Wegen. Als ich plötzlich über mir ein lautes Geräusch hörte war ich erst ein wenig irritiert was denn da auf einmal so laut sei. Als ich dann den Hubschrauber mit an einer Kette hängenden Baum sah war mir alles klar. Ein Mitarbeiter am Boden winkte mich etwas überrascht durch meine Anwesenheit schnell durch und es ging weiter. An diesem Tag ging es über die Pässe Les Gets (1167m), Col de la Colombiere (1618m), Col des Aravis (1487m), Col des Saisies (1650m) und dem Cormet de Roseland (1967m). Auf dem Col de la Colombiere (1618m) gab es mittags ein schönes Omelette mit einer Cola. Wie üblich in Frankreich wurde mir ein Krug mit stillem Wasser gereicht. Da ich mir nicht ganz sicher war ob ich das bezahlen muss wenn ich daraus trinke hab ich erstmal gegoogelt um mir die Gepflogenheiten in Frankreich anzusehen. Nach meiner Recherche und der Gewissheit das dies hier kostenlos so zu essen gereicht wird wurde das Wasser genüsslich ausgetrunken. Genächtigt habe ich dann auf einem Campingplatz in Bourg saint maurice. Ein wirklich sehr schöner und sauberer Campingplatz.
Hier die Bilder von Tag 2:
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Tag 3 (Bourg saint maurice – Saint martin d´Entraunes)
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Tour de France. Die Rennradfahrer der Tour de France beführen auf ihrer 17. und 18. Etappe die Pässe Col du Telegraphe (1566m), Col du Galibier (2645m), Col de Vars (2109m) und Col d´Izoard (2360m). Diese Pässe habe ich nur einen Tag später mit meinem Motorrad befahren und ich muss sagen das der Flair der Tour de France noch Spürbar war. Am Wegesrand standen noch vereinzelnd die Wohnmobile und die Straßen waren bemalen wie man es aus dem TV kennt. Zudem waren viele Rennradfahrer auf dem Weg die Gipfel zu bezwingen um es den Rennradprofis nachzumachen. Am Gipfel angekommen wurde dann ein Beweisfoto gemacht und mit dem Rennrad posiert. Es war irgendwie toll zu sehen wie die Rennradfahrer ihren Idolen nacheifern. Zudem ging es noch über den Col d´Iserlan (2770m) auf dem ich mir echt den A…. abgefroren habe. Es ist schon interessant wie es im Tal doch recht heiß ist und oben auf dem Berg dann einem die Kälte durch alle Ritzen zieht. Aber eine geile Erfahrung. Weitere Pässe an diesem Tag waren der Col du Lauterent (2058m) und der Col de la Cayolle (2326m). Jeder Pass für sich schön und eine tolle Erfahrung. Auf dem Campingplatz in Saint martin d´Entraunes wollte ich zuerst weiterfahren da er mir auf den ersten Blick nicht wirklich gefallen hat. Es war dann aber doch sehr nett mit einem leckeren Essen mit schöner Aussicht. Die Campingplatzbesitzer hatten mir sogar angeboten mein Handy und mein GoPro-Akku an der Rezeption zu laden da ich am Zelt ja kein Strom hatte. Dies habe ich dann natürlich auch gemacht und war froh mit vollen Akkus am nächsten Morgen weiterfahren zu können. Zur Not hatte ich mir noch ein Solar Ladegerät mitgenommen und meine USB Bordsteckdose hätte ich ja auch noch gehabt. So war es aber viel entspannter.
Hier die Bilder von Tag 3:
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Tag 4 (Saint martin d´Entraunes – Le Dramont)
Am vierten Tag ging es raus aus den Hohen Alpen in Richtung Coté Sur und somit auch in die Hitze. Es wurde heiß. Es wurde sogar sehr heiß. Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass ich in meinem eigenen Saft stand. Die Zikaden fingen an ihr andauerndes Zirpen in die Landschaft zu schallen und die Vegetation wechselte von grün zu …... wie soll ich es sagen, es war einfach alles nicht mehr grün. Das Gras war von der Hitze ausgetrocknet. Ich verließ die Route des Grandes Alpes und führ durch die Daluis-Schlucht welche sehr interessant und imposant ist. Es ging weiter in den Süden zu dem Verdon-Canyon. Ich kann euch nur sagen das muss man einfach einmal gesehen haben. Der Canyon geht Senkrecht teilweise fast 700m tief nach unten und die Bilder können es einfach nicht so rüberbringen wie es in echt aussieht. Man sieht hier und da die riesigen Gänsegeier wie sie sich in der Thermik der Felswände in die Lüfte schrauben. Ich bin die innere Route (D23) des Verdon-Canyons gefahren und habe an fast jeder erdenklichen Stelle anhalten müssen weil die Ausblicke so Atemberaubend sind. Ich empfehle jedem sich diesen Canyon einmal anzusehen. Einfach nur einzigartig dieses Erlebnis. Nach dem Canyon ging es dann weiter Richtung Süden an die Coté- Sur nach St. Tropez. Ich musste in St. Tropez ein wenig von meiner Route abweichen weil ich so wie geplant nicht fahren konnte. Nach ein wenig suchen habe ich dann den Weg an die Hafenpromenade gefunden. Hier liegen sehr imposante und sündhaft teure Boote am Pier die schön anzuschauen sind. Natürlich ist es auch eine recht schöne Stadt die man einmal gesehen haben muss aber um ehrlich zu sein war es das auch dann für mich. Einen kompletten Urlaub würde ich hier nicht verbringen. Genächtigt habe ich auf einem Campingplatz in Le Dramont. Nachdem ich in der Rezeption 20min bei brütender Hitze warten musste würde mir ein Stellplatz direkt am Meer gegeben. Die Heringe vom Zelt konnte ich mit großer Mühe in den Steinigen und staubigen Boden rammen um dem Zelt ein wenig Halt zu geben. Abends um 10 Uhr war es im Zelt noch so heiß das ich mich am Strand auf einen Stein setzte und mir den Sonnenuntergang anschaute. Danach bin ich ins Zelt wobei es nicht wirklich kälter geworden ist. Ich habe dann mit halb offenen Zelt mehr oder weniger gut geschlafen und bin am nächsten Morgen nicht gut ausgeschlafen aufgewacht. Im Nachhinein hätte ich mir bei dieser enormen Hitze bereits hier ein Hotel mit Klimaanlage nehmen sollen.
Hier die Bilder von Tag 4:
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Tag 5 (Le Dramont – Genua)
Wie bereits erwähnt war der Vortag und vor allem die Nacht sehr anstrengend. Ich bin wie schon geschrieben nicht ganz ausgeschlafen und mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht und fühlte mich auch nicht besonders. Am heutigen Tag wurde Cannes, Nizza und Monaco durchfahren und es ging immer direkt an der Küste entlang. Ich entschied mich ohne schützende Jacke zu fahren da es einfach viel zu heiß war und die Konzentration unter der Hitze natürlich auch leidet. Wie von einigen von euch und von mir vermutet war dies recht anstrengend wobei mir Nizza den Rest geben hat. Die Küstenstraße von Nizza war gesperrt somit mussten alle Autos die Ausweichstraßen nehmen welche dann natürlich verstopft waren. Ich Stand in Nizza bei 35° im Stau und konnte noch nicht einmal die Autos langsam überholen. Im Stau stand auch ein Krankenwagen welcher hin und wieder die Sirene einschaltete um auf sich und wahrscheinlich das Leid des Patienten aufmerksam zu machen. Nach einer halben Stunde wurde dann ein Polizist auf den Krankenwagen aufmerksam und der Verkehr wurde zügig weitergeleitet was auch für mich von Vorteil war. Ich hätte wahrscheinlich nochmal eine halbe Stunde dort gestanden. Es war der Wahnsinn. Nach Nizza kam dann Monaco. Natürlich wollte ich die Formel 1 Grand Prix Strecke abfahren was mir auch fast komplett gelang. Nur ein kleiner Teil am Casino war gesperrt. Einfach der Wahnsinn auf was für schmalen Straßen die da fahren. Als ich aus Monaco raus war habe ich mir dann überlegt den Rest der Strecke bis Genua Autobahn zu fahren. Es war schon ca. 13:00 Uhr und ich hatte noch über 200km zu fahren bei einem Durchschnitt von bisher ca. 30km/h. für mich die beste Entscheidung da ich mich wirklich nicht gut gefühlt habe und es Zeitlich eng wurde. Besondere Sehenswürdigkeiten waren auch nicht mehr zu sehen somit war die Entscheidung gefallen. In Genua angekommen habe ich mir ein Klimatisiertes Hotel etwas außerhalb genommen. Es war ein sehr schönes und geräumiges Zimmer. Im Benachbarten Einkaufscenter bin ich dann noch einkaufen gegangen und habe den Abend im Hotelzimmer verbracht und mich erholt.
Hier die Bilder von Tag 5:
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Tag 6 (Genua – Viareggio)
Gut ausgeschlafen und wieder fit bin ich an diesem Tag erst um 10:00 Uhr mit dem Motorrad losgefahren. Ich bin erst so spät losgefahren weil ich mich dazu entschlossen hatte die Strecke bis zu der Hafenstadt Portofino auf der Autobahn zurück zu legen um so Zeit zu sparen. Es war eh nichts Besonderes bis Portofino zu sehen. Dummerweise habe ich morgens auf der Autobahnauffahrt die falsche Abzweigung genommen und musste erstmal 18km in die falsche Richtung fahren (Kann passieren). Portofino liegt auf einer Landzunge und man fährt immer direkt an der Küste entlang um zu der Hafenstadt zu gelangen. Kurz vor Portofino standen zwei Polizisten auf der Straße und alle Autos mussten wenden. Es gab einfach keine freien Parkplätze mehr für die vielen Autos. Wir Motorradfahrer durften passieren und in Portofino angekommen ergatterte ich den letzten freien Motorrad Stellplatz. Da ich die Hafenstadt besichtigen wollte und mein Gepäck nicht einfach unbeaufsichtigt am Motorrad lassen wollte habe ich es abgeschnallt und den Rucksack auf dem Rücken getragen. Im Hafen angekommen war ich durch Hitze und mein Gepäck schweißgebadet. Portofino ist eine wirklich sehr schöne Hafenstadt und immer eine Reise wert. Es war eines der Highlights auf meiner Reise. Nach Portofino bin ich dann der Küste entlang zu den 5 Dörfern der Cinque Terre gefahren. Die Cinque Terre ist ein 12km langer Küstenabschnitt der italienischen Riviera. Von den 5 Dörfern direkt am Meer habe ich mir das Dorf Corniglia angeschaut. Corniglia ist das einzige Dorf was mit dem Motorrad erreichbar ist. Bei allen anderen Dörfern muss man das Motorrad auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt abstellen und kann dann mit einem Shuttlebus in das Dorf fahren. Da dies mit dem Gepäck nicht so toll ist habe ich mich für Corniglia entschieden. Falls ich dort mal wieder mit etwas mehr Zeit hinkomme werde ich alle 5 Dörfer bewandern. Hierfür gibt es extra einen Wanderweg der alle 5 Dörfer miteinander verbindet. Das soll sehr schön sein. Nach diesen Atemberaubenden Eindrücken wollte ich schnell am Ziel ankommen und habe mich wieder für die Autobahn entschieden. Zu sehen gab es eh nicht viel an der Küste auf diesem Abschnitt. Ich habe mir ein Hotel unterhalb von Viareggio direkt am Strand genommen. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Im Hotel habe ich alle meine Sachen gewaschen und eine von mir im Zimmer gespannte Wäscheleine benutzte ich zum Trocknen. Der Hose habe ich mit dem Fön noch etwas nachgeholfen. Am Abend habe ich mir den Strand angeschaut. Zumindest das was man Strand nennen kann. Nicht falsch verstehen. Es ist ein sehr schöner breiter Sandstrand. Der Strand ist aber komplett in Parzellen eingeteilt wo jeder Gast sein kleines Stück Strand sein eigen nennen darf. Zwischen den vielen Parzellen und dem Meer ist dann noch ein fast Blickdichter Windfang aufgebaut. Für mich hat das nicht viel mit einem erholsamen Strandtag zu tun. Man kann sich noch nicht einmal einen Ball zuwerfen. Leider habe ich hiervon kein Bild gemacht. Es ist aber nicht viel andern wie in Riccione (nächster Tag).
Hier die Bilder von Tag 6:
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Tag 7 (Viareggio – Riccione)
Sehr früh morgens bin ich auf nach Pisa um noch vor dem Ansturm der Touristen am Turm zu sein. Dies hat wunderbar funktioniert so dass ich um 7:30 Uhr dort war. Es waren ja auch nur 25km. Ich war dann mal so dreist und habe mich mit dem Motorrad durch die Absperrung gewagt um so nah wie möglich am Turm zu sein. Ich dachte mir falls hier jemand ein Problem damit hat soll er es mir halt sagen. Dann fahre ich halt wieder raus. Dies passierte aber nicht. Um ehrlich zu sein habe ich am Schiefen Turm von Pisa nicht sehr viel Zeit verbracht. Ich habe ein paar Fotos gemacht und dann ging es auch schon weiter. Ich wollte auch in Florenz so früh wie möglich sein. Noch vor der großen Hitze. Es ging quer durch die Landschaft über teils sanfte Hügel nach Florenz. Als Sehenswürdigkeiten standen die Ponte Vecchio, Piazza della Signoria mit der Kopie Michelangelos David, die Kathedrale und das Kloster von Florenz mit seinem wunderbaren Ausblick über Florenz. In Florenz angekommen war ich auch schnell an der Ponte Vecchio. Nach einem Bild von der einen Seite ging es quer durch die Stadt mit ihren kleinen Gassen. Ich kann euch sagen das war ein Erlebnis. Ich der Stadt habe ich dann einen kurzen Stopp an der Kathedrale und am Piazza della Signoria gemacht und wollte die Statuen Fotografieren. Leider waren sie gerade in Restaurationsarbeiten und man konnte nicht viel sehen. Es ging weiter durch die Stadt bis ich auf die andere Seiter der Ponte Vecchio kam. Hier machte ich nochmal ein Foto, diesmal mit dem Motorrad und es ging weiter zum Kloster. Am Kloster angekommen konnte ich die schöne Aussicht über Florenz genießen. Ich denke die Bilder sprechen hier für sich. Noch kurz den Friedhof am Kloster etwas näher angeschaut ging es dann weiter Richtung Riccione. Das es hier wieder Bergig und kurvig werden würde war mir klar. Aber ich muss jetzt im Nachhinein sagen das diese Berge eines der Highlights waren. Es ging quer durch die Apenninen und es gab nicht einen Meter gerade Strecke. Kurve an Kurve. Eine schöner wie die andere. Es war ein wahrer Genuss diese Kurven fahren zu dürfen. So langsam kam der Hunger und nach einer Ausgelassenen Hütte auf einem Berg hatte ich mich für die nächste Entschieden. In der Hütte eingekehrt interessierte man sich mal 0 für mich. Nach 10 min hatte ich den Entschluss weiter zu fahren weil mir das zu blöd war. Wer nicht will sagte ich mir… Ich für also weiter und durchquerte die Apenninen. Irgendwann begann die Tankanzeige zu leuchten wobei ich mir hierbei keine großen Sorgen machte. Es wird gleich schon eine Tankstelle kommen sagte ich mir. Nach 10 km ohne Tankstelle ist mir klar geworden das ich die letzten 120km keine Tankstelle gesehen hatte. Ich suchte in meinem Navi die nächste Tankstelle welche noch fast 30km entfernt war. Hui dachte ich mir, das wird knapp. So fuhr ich spritsparend zu der Tankstelle kurz vor San Marino. 7km vor der Tankstelle hatte ich einen schönen Ausblick auf einer Kuppe und macht mit einem Holländer zusammen ein Foto. Den Berg auf dem ich mich befand rollte ich dann ca. 4km runter um etwas Sprit zu sparen. Man weiß ja nicht ob es gut geht dachte ich mir. An der Tankstelle angekommen zeigte meine km-Anzeige 240km mit dieser Tankfüllung an. Nochmals gut gegangen dachte ich. Als ich Tanken wollte, wollte der Tankautomat aber nicht so wie ich es wollte. Er nahm keine Karten an. Nach einem kurzen Gespräch mit einer netten Dame auf halb Englisch und halb Italienisch nahm der Tankautomat zum Glück auch Scheine an und ich tankte für 10 Euro. Ich war um ehrlich zu sein ein wenig erleichtert. San Marino habe ich dann so weit wie möglich mit dem Motorrad befahren. Die Innenstadt habe ich mir dann nicht angeschaut was sicherlich ein Highlight gewesen wäre. Aber mit dem Gepäck ist das Halt so eine Sache. Außerdem wollte ich schnell in Riggione ankommen. Nach ein paar Fotos bin ich dann weiter. Geschlafen habe ich in einem Hotel direkt am Strand. Es war das teuerste aber auch das schlechteste Hotel meiner Reise. Es war recht viel kaputt und sauber war es auch nicht gerade. Das sich das Hotelpersonal nicht von der Freundlichsten Seite zeigte passte dazu nur zu gut. Das Hotel hatte einen schönen Meerblick und ich konnte wiedermals die tollen Parzellen am Strand „bewundern“. Wie die Sardinen dachte ich mir...
Hier die Bilder von Tag 7:
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Tag 8 (Riccione – Arsie)
Um 9:00 Uhr machte ich mich auf den Weg. Nach 5km merkte ich, dass ich meinen Personalausweis im Hotel an der Rezeption vergessen hatte und musste nochmal zurück. So konnte ich mir zwischen Riccione und Rimini gleich mehrmals die verlassenen und zerstörten Hotels schauen. Ich war ehrlich erschrocken wie verwahrlost alles aussah. Wie einige von euch es schon geschrieben hatten ist der Weg zwischen Rimini und Venedig auf dem ich mich gerade befand nicht wirklich spannend. So für ich zügig teils mit einheimischer Blitzererfahrener Begleitung voran weiter. Der kurze Zwischenstopp in Venedig kann übersprungen werden weil ich mich dort wirklich nur ein paar Minuten aufgehalten habe. Da ich Venedig schon kenne habe ich mir nur kurz die Grachten angeschaut und glatt vergessen ein Foto zu machen. Ein kurzer Stop war aber Pflicht und danach bin ich dann weiter und es ging wieder in Richtung der Alpen. Ich habe mir einen Ast abgefreut als ich das erste Mal wieder die Berge gesehen habe. Sie kamen näher und näher und schlussendlich nach einem Tankstopp bog ich dann auf den ersten und einzigen Pass an diesen Tag ein. Es war der Cima Grappa (1712m). Leute leute leute….. Ich schwärme heute noch von diesem Pass. Es war kein Pass zum Heizen oder Kurvenräubern. Es war einfach ein Pass zum Genießen. Die Straße war nicht zu breit aber auch nicht zu schmal. Es waren kaum Autos und Motorräder auf der Straße. Der Pass schlängelte sich aus der Ebene kommend am Berg hinauf und die Gleitschirmflieger kreisten über mir. Weiter oben musste ein Startplatz sein. Hin und wieder kreuzte eine Kuh meinen Weg und man kam wirklich kaum voran weil man an fast jeder Ecke stehen bleiben musste um ein Foto zu machen. Diese Aussicht war der Hammer. An guten Tagen würde man bis Venedig sehen können sagte mir am Abend mein Zeltnachbar. Der Weg führte ununterbrochen mit bester Aussicht auf die Bergwelt meinem Ziel entgegen, dem Campingplatz nähe Arsie. Dort angekommen schlug ich mein Zelt auf und machte einen kleinen Spaziergang zum See. Zurück am Zelt angekommen trudelte auch mein eben erwähnter Zeltnachbar ein. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir das er von April an schon hier sei und neben seiner BMW mit Beiwagen und grobstolligen Reifen noch zwei andere Motorräder bei hätte. Nach meiner Frage wo man hier am besten zum Abend essen könne schlug er mir eine nahe gelegene Pizzeria vor. Vielen Dank noch einmal an den netten Herrn.
Hier die Bilder von Tag 8:
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Tag 9 (Arsie – Gries)
An diesem Tag machte ich mich gut gelaunt auf dem Weg. Es stand wieder ein Tag voller Pässe auf dem Programm worauf ich auch richtig Lust hatte. Es ging über den Manghenpass (2042m), den Passo Lavaze (1805m), dem Penserjoch (2211m), dem Jaufenpass (2094m) und das Timmelsjoch mit 2509m. Ein Pass jagte den nächsten und glaubt mir ich habe es genossen. Am Timmelsjoch wurde ich unten im Tal von zwei Motorradfahrern überholt welche recht zügig unterwegs waren. Asche auf mein Haupt aber ich wollte mal wissen ob meine XV da mithalten kann. Ich bin schnell gefahren und habe es fliegen lassen. Nicht übermütig aber nahe am Limit. Ich glaube mehr ging nicht. Die beiden Motorradfahrer blieben steht’s in meiner Nähe und konnten sich nicht von mir lösen. Zwischendurch überholte uns ein Lotus Seven der mit einem brachialen Sound an uns vorbei flog. Da konnte kein Motorrad in den Kurven mithalten. An einer Baustellen Ampel etwas unterhalb der höchsten zu befahrenen Stelle am Timmelsjoch mussten wir anhalten wobei sich die beiden über meine Anwesenheit etwas wunderten. Ich winkte einmal kurz und schon ging es auch weiter. Ich habe sie dann ziehen lassen und genoss die Aussicht. Oben angekommen stellte ich mein Motorrad ab und ging zum Passmuseum Timmelsjoch. In dem Passmuseum kann man etwas erfahren über die Timmelsjoch Hochalpenstraße. Auf einmal bemerkte ich ein „free W-LAN“ Schild und rief gleich zu Hause per WhatsApp Video an. Ich habe dann meine liebsten zu Hause bestimmt 15 min auf eine Sideseeing-Tour auf dem Timmelsjoch mitgenommen. Man konnte im Umkreis von 100m alles erkunden und zu Hause waren sie live dabei. Das war eine tolle Sache und ein Erlebnis an der anderen Leitung. Auf dem Weg ins Tal durchführ ich die Mautstation. Es war der einzige Pass meiner Reise auf dem ich eine Maut zahlen musste. Es waren genau 14 Euro für eine einfache Fahrt. Komischerweise kamen mir an der Mautstationen nur Motorradfahrer mit Regenkombi entgegen so dass ich eine Person nach dem Wetter in Richtung Deutschland befragte. Da ich nur so bis Sölden fahren musste gaben sie Entwarnung. Ich fuhr also so weiter und am Zielort angekommen überlegte ich dann doch nicht zu Zelten weil das Wetter für dich Nacht nicht so Rosig aussah. Ich suchte mir ein Hotel und fand es in Gries bei Längenfeld. Es war ein super schönes familiäres Hotel mit Swimmingpool und Solarium. Vom Balkon aus konnte man die schöne Bergwelt genießen und hatte direkten Blick auf die gegenüberliegende sehr schöne Kirche. Das Essen war gut und die Nacht war erholsam.
Hier die Bilder von Tag 9:
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Tag 10 (Gries – Garmisch Partenkirchen)
Der letzte Tag stand an und es waren nur noch 120km bis zum Ziel. Ich hatte also keinen Zeitdruck und habe gut und ausgiebig gefrühstückt. Um 10:00 Uhr bin ich dann losgefahren und zog mir nach ein paar km die Regenjacke an weil es anfing zu tröpfeln. An diesem Tag stand nur noch der Kuehtaisattel mit 2017m auf dem Programm. Es fing an zu regnen und am Fuße dieses Passes hatte ich die einige brenzlige Situation auf meiner Tour. Beim herrausbeschleunigen aus einer Rechtkurve ist mir das Hinterrad ausgebrochen was ich aber durch eine schnelle Reaktion wieder einfangen konnte. Der Regen kann hier nicht die Ursache gewesen sein weil ich wirklich nicht besonders stark beschleunigt habe. Ich denke das die Straße etwas schmierig war und es in Verbindung mit der nässe zu dem durchdrehenden Hinterrad geführt hat. Zum Glück ist nichts passiert. Aber den Schreck wünsche ich keinem. Der AVON COBRA ist im Regen übrigens super. Dieser Vorfall war meiner Meinung nach nicht dem Reifen geschuldet. Den AVON COBRA kann ich trocken wie auch im Regen zu 100% Empfehlen. Bei Markierungen auf dem Boden ist aber auch beim AVON größte Vorsicht geboten. Im Mittlerweile recht starken Regen für ich den Pass weiter rauf und musste mal wieder hin und wieder einzelnen Kühen ausweichen. Je weiter ich in Richtung Deutschland fuhr, je stärker wurde der Regen. Eine Regenhose hatte ich mir nicht mehr angezogen weil es ja der letzte Tag war. Ich bin ja schließlich nicht aus Zucker. In Garmisch Partenkirchen angekommen genoss ich dann eine warme Dusche bei meinen Verwandten und verlud die XV. Es war 13.00 Uhr und wir aßen zu Mittag und plauderten über meine Tour und schauten die Fotos an. Das Thema Heimreise wurde angesprochen und da meine Verwandten eh am gleichen Tag für ein langes Wochenende in den Urlaub führen habe ich mich dazu entschlossen noch am selben Tag nach Hause zu fahren. Um 16:00 Uhr startete ich in Richtung Heimat und es ging auf die 700km lange Fahrt. Die Fahrt ging genau 4km gut als mir plötzlich die vordere linke Seitenscheibe nach unten Weg rutschte. Der elektrische Fensterheber oder besser gesagt der Bowdenzug war defekt und Schwups weg war die Scheibe. Man konnte die Seitenscheibe auch nicht wieder nach oben ziehen was ich natürlich sofort versuchte. Es stellte sich also die Frage…was nun? Kurz den Wetterbericht gecheckt und es stand fest. Motorradjacke an, Ohrenstöpsel ins Ohr, Musik auf Laut gedreht und los geht’s. Die ersten 4 Stunden strahlte mir der Sonnenuntergang direkt ins Gesicht und ein wirklich nur laues Lüftchen wehte durchs Auto. Es war sehr entspannt zu fahren und als es kühler wurde drehte ich die Heizung etwas höher. Gefroren habe ich auf dieser Fahrt nie. Gegen 00:30 Uhr bin ich dann zu Hause angekommen und legte mich schlafen. Den nächsten Morgen konnte ich somit direkt wieder mit meinen liebsten verbringen worüber wir uns alle freuten.
Hier die Bilder von Tag 10:
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Resümee
Es war eine sehr schöne Alpentour die ich jederzeit wie am Anfang schon erwähnt wieder genauso machen würde. Ich habe genau das gesehen was ich mir vorgenommen hatte. Es waren teils sehr schöne Orte aber auch manchmal nicht so schöne Orte an denen ich nun aber weiß keinen Urlaub machen zu wollen. Trotzdem war es interessant auch diese Orte einmal zu sehen. Es war alles bei dieser Tour vertreten. Im Süden war es heiß und auf den Pässen war es kalt. Ich hatte oft das beste Wetter aber auch manchmal Regen. Wie ich finde gehört dies aber zu solch einer Tour dazu und muss mit eingeplant werden.
Es waren 3000 schöne km die mich durch 8 Länder in 10 Fahrtagen geführt haben. Ich danke euch für eure Tipps auch wenn ich sie nicht alle befolgen konnte. Für mich war es schon lange ein Wunsch die Alpen mit dem Motorrad zu durchfahren. Ich hoffe das auch ihr eure Wünsche ausleben könnt um Land und Leute kennen zu lernen. Das ist echt eine tolle Erfahrung. Nach der Tour ist vor der Tour und die Planungen für weitere Touren werden kommen, dass ist Gewiss.

Danke und Gruß
Ancha

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Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Ancha

RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#78 von biker8503 , 05.08.2017 18:07

Danke für den informativen Bericht und die schönen Fotos!

 
biker8503
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#79 von Thanatos , 05.08.2017 19:18

Servus Ancha,
einen absolut tollen Reisebericht hast du uns hier ausgearbeitet
Lässt sich sehr schön lesen und die Bilder zu jedem Tag deiner Tour finde ich super!!!
TOLL

 
Thanatos
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RE: Alpentour 2017 (8 Länder in 10 Tagen)

#80 von Bolt , 05.08.2017 19:25

Moin,
was für ein Reisebericht😎 Top!!!!! Wahnsinn und Danke dafür!
LG

 
Bolt
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