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Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#1 von OldMan54 , 30.11.2021 09:58

Prolog:

Wir haben jetzt die Jahreszeit, wo reales Fahren auf Grund der Witterung, Salz, nicht so empfehlenswert ist.
Daher schadet ein Blick über den Tellerrand zu einem eher ungewöhnlichen Motorrad für Interessierte sicher nicht.

Bevor der eigentliche Bericht startet, etwas Erläuterung.
Wie den meisten bekannt, habe ich in meinem Leben relativ viele Zweiräder mit Motor, bin nun bei Nr. 42, besessen.
Irgendwann kam ich dann zu der Erkenntnis, dass die über 180 km/h Mopeds mir nichts mehr geben, ich kaufte eine Suzuki DRZ 400 SM
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Wurde dann nach gut einem Jahr ein 610 er Husqvarna, mit der ich diverse Rennstrecken Trainings Aktionen machte, auch mal zum Gardasee fuhr etc.
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Reifen waren 1 x im Monat fällig
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Nach 2 Jahren (35.000 km) hatte ich die Faxen, die Kiste war dauernd in der Werkstatt (Garantie), von defekter Steuerkette über gerissenen Krümmer bis zu gebrochener Auspuffhalterung am Heckrahmen (Alu) war alles dabei. Wurde in einer sehr guten Werkstatt immer erledigt, aber ich brauchte für Reifen die gleiche Kohle wie für Sprit.

Es folgte eine BMW 640 X-Country mit Rotax Motor
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Als erstes flog die Bremsscheibe raus und wurde durch etwas gescheites, nur bedingt legales ersetzt und aggressivere Beläge eingebaut.
Die Husky Bremse war sensationell, mit 2 Fingern bei 120 km/h Hinterrad in der Luft, mit der BMW bin ich beinahe in den Gegenverkehr geknallt, als ich den Bremspunkt Husky mässig setzte.
Erfolgte danach das übliche, andere Gabelfedern,Stoßdämpfer überarbeitet, andere Reifen.
Damit war ich wieder auf Augenhöhe mit meiner KTM Supermoto Bande.

Zwischen drin dann Frankreich, Off Road
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Allerdings war der Fahrstil dann langsam Grenzwertig, laufend wegrutschende Räder, selbst der Schalthebel setzte auf.
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Mir wurde klar, irgendwann knallst du raus.
Ich war jetzt zwar pensioniert, aber nach den ganzen Auslandseinsätzen, zum Schluss mehrfach Afghanistan, irgendwie dauernd am Begrenzer, normales Fahren war nicht möglich, jedes andere Motorrad ein Konkurrent.

Bin unzähliges Probegefahren, von Harley bis zur 3 Zylinder Triumph mit über 2 Litern Hubraum, der Funke sprang nicht über.
Dann las einen Bericht über eine 500 er Royal Enfield, fuhr nach Eppstein zur Probefahrt.
Hm, da konnte meine BMW alles besser. Der Händler baute auch Diesel Motorräder auf Basis der Enfield mit einem 462 ccm Hatz und brüllenden 11 Ps.
Sollte doch mal sowas testen. Ich lachte ihn aus, "da hat ja mein Anlasser der BMW mehr Leistung".
Er holte die Kiste raus um startete den Motor. Das ganze Motorrad hoppelte langsam, auf dem Hauptständer stehend, weg.
Okay, kann man ja mal testen.
Schaltung rechts, Fußbremse links, na super

Eine sehr lange Testfahrt bis mir die Finger fast abfroren, zurückgekommen, bestellt.
Wurde nach einem viertel Jahr dann fertig, aus Einzelteilen aufgebaut, Rahmen Zinkgrundiert und Pulverbeschichtet, mit englischem Schwingsattel und mit Scheibenbremse, hatte er so auch noch nicht gebaut.
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Weiter gehts im nächsten Teil

 
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#2 von Recke Roni , 30.11.2021 10:39

Danke Thomas das Du uns in der Zeit wo hier wenig
gepostet wird, sehr unterhaltsamen Stoff lieferst.

Gruss Ronald

 
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#3 von OldMan54 , 30.11.2021 14:44

Bitte löschen, war zu langsam.

 
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#4 von Bolt , 30.11.2021 16:42

Moin Thomas,
Denn Beitrag Nr.3 komplett löschen?

 
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#5 von OldMan54 , 30.11.2021 17:10

Ja bitte, ich muss das etwas aufsplitten, wenn ich zu lange an einem Beitrag arbeite, dann klappt das mit den Bildern nicht mehr.

 
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#6 von Achim , 01.12.2021 07:35

Zitat von OldMan54 im Beitrag #5
Ja bitte, ich muss das etwas aufsplitten, wenn ich zu lange an einem Beitrag arbeite, dann klappt das mit den Bildern nicht mehr.

Tipp: In der Textverarbeitung vorschreiben und dann mit kopieren und einfügen (Als nur Text einfügen[STRG + Umschalttaste + V]). Bilder hochladen. Im Text platzieren - Feddisch. Keine Probleme mit Timeout oder sowas...

 
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#7 von OldMan54 , 01.12.2021 09:39

Marokko, Anreise Schweiz

Start 25.98.2011 in Hachenburg
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In Kronberg Treffen mit Reto, einem Bekannten aus meinem Diesel2RadForum
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In der Schweiz Abstecher bei Dominik Geiger, ca. 80 Jahre alt, hat eine Sammlung von Motorrädern, die durchaus beeindruckt.
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Schweizer haben einen Sinn fürs Praktische
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Ohne Worte
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Dann Weiterfahrt über interessante Wege
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Übernachtung bei einem Motorrad affinen Bekannten Reotos, 3. Stock!
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#8 von OldMan54 , 01.12.2021 09:45

Marokko, Schweiz bis Genua

Tags darauf Richtung Genova, über die alte Passstrasse des Gotthard
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#9 von OldMan54 , 01.12.2021 09:57

Marokko, Ankunft Genua

Nach etwas Sucherei in Genua am Hafen den passenden Pier gefunden, natürlich gnadenlos nach vorne gedieselt, wo 2 Österreicher mit liebevoll gerichteten Yamaha XT 600 Z Ténéré standen.
Sowas wie unsere Diesel kannten die auch nicht

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Manche warteten wohl schon länger
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Die Fähre hatte (natürlich) Verspätung
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Wir hatten ja Zeit
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Unsere 5 Sterne Suit
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#10 von OldMan54 , 01.12.2021 10:17

Marokko, Überfahrt

Die Fähre brauchte 3 Tage von Genua über Barcelona nach Tanger.
Küche teuer und eher mässig, man gammelt halt so rum

Motorrad rustikal verzurrt, der Bursche hätte von mir beinahe aufs Maul bekommen
Wurde dann aber doch etwas vorsichtiger im Umgang mit unseren Dieseln.
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Einige Eindrücke
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#11 von OldMan54 , 01.12.2021 13:36

Marokko, Tanger

Die Fähre kam mit deutlicher Verspätung an, wir waren uns einig, Nachts Fahren ist keine gute Idee, unbeleuchtete Fuhrwerke, Schlaglöcher etc.
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Waren auch andere Reisende mit einem interessanten Umbau auf Basis eines WK2 Landrovers da.
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Kurze Beratung
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Das Areal um den Zollbereich ist eingezäunt und bewacht. Die Region an sich ist auf Grund von Migranten, die sich in den Wäldern durchschlagen, nach Auskunft Einheimischer Nachts nicht sicher.
Also beschlossen wir mit den Österreichern in einem Eck zu übernachten, war ja relativ warm.
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Aus den Verpflegungsresten wurde eine Suppe gekocht.
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War relativ laut Nachts durch Lkw Verkehr, aber ich habe trotzdem gut gepennt.
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#12 von OldMan54 , 01.12.2021 14:18

Marokko, Genua-->Tetouan-->Quezzane-->Fez

Am nächsten Morgen Frühstück in Tetouan
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Dann Richtung Quezzane
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Top Strecke
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Nächste Pause Quezzane
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Dann ein Campingplatz Nähe FEZ, der von diversen Reisenden frequentiert wurde, den Reiter haben wir mit Mühe überholt...
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#13 von OldMan54 , 01.12.2021 14:29

Marokko, Fez 1

Am nächsten Tag fuhren wir mit Bus und Taxi nach Fez, hatten wenig Lust mit Helm und Motorrad Klamotten durch die Innenstadt zu pilgern.
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Der Versuch, ein neues Armband für meine Schweizer Militäruhr zu bekommen, scheiterte.
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War was los
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Reto denkt nach
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Nur für abgehärtete Verdauung geeignet, nein, nicht vegan
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Hoffentlich macht der keinen Fehler mit den Flaschen
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Gerbereien, gibt vermutlich zarte Haut an den Füßen
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#14 von OldMan54 , 01.12.2021 14:38

Marokko, Fez 2

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Die Architektur hat schon was
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Wir haben uns optisch modifizieren lassen
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An den relevanten Punkten will natürlich immer irgendein "Führer" Geld für jedes Foto. Mich nervte die aufdringliche Art etwas, hätte dem Burschen ja auch was gegeben, aber die unverschämte Art ging mir massiv gegen den Strich. "20 Dirrham, natürlich von jedem, für mich und meine drei Brüder.... macht dann 120.."
Erst als er dann merkte, dass ich kurz davor war, kleine kosmetische Korrekturen an seiner Nase vor zu nehmen, gab er dann, unter verbalen Rückzugsgefechten, endlich Ruhe.
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Ich hatte dann genug vom Gedränge und bin dann alleine zurück gefahren, habe im Randbereich der City einen Kaffee getrunken.
War von Afghanistan noch etwas beeinflusst, fühlte mich in den großen Menschenansammlungen nicht wohl.
Dort waren das mehrfach Anschlagziele für Suizid Bomber.
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#15 von OldMan54 , 01.12.2021 15:10

So mit dem Sonnenaufgang gegen 06:00 Zelt abgebaut, Gerümpel verpackt.
Interessante Tiere im Waschbereich.
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Weltenbummler bevorzugen Einzylinder
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Gegen 07:00 sind wir dann gestartet, der Rest des Platzes war dann auch wach
Kurzes Frühstück unterwegs
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Wir trafen einen 800 er GS Fahrer und beschlossen im nahen Azrou etwas Flüssigkeit aufzunehmen. Unser der Mentalität des Landes angepasster Fahrstil und Reto`s kreative Auslegung von Verkehrszeichen (letztes Jahr war da noch kein Durchfahrt verboten Schild.. ) brachten den GS Driver schwer ins Grübeln, mit gut 80 PS kaum in der Lage 11 PS zu folgen
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Bei der nächsten Pause in Ain Leuh trafen wir einen italian 125 er Vespa Driver, auf dem Weg Richtung Süden
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Nein, dass war nicht der Vespa Fahrer..
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Die Strecke wurde interessant, Landschaft sagenhaft, Fahren fast immer 1.- maximal 3. Gang
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Nach gut 60-70 Kilometer Piste holte uns dann die Dunkelheit ein. Auf 1752 m Höhe schlugen wir dann etwas abseits unsere Zelte auf.
Dummerweise hatten wir Feuerzeug, bzw. Steichhölzer vergessen.
Also 19:00 Uhr bei stockfinsterer Nacht ins Zelt.
Ein ziemlich großes 8-beiniges Insekt krabbelte 5 cm von meiner Nase entfernt über das Zelt, ein kurzes Kontrollleuchten ergab aber ausserhalb des Innenzelt`s

Rund herum interessante Geräusche, LKW Verkehr auf der 70 m entfernten Piste, gegen 02:00 Nachts wurde anscheinend eine Ziege misshandelt, die Kälte kroch auch langsam in den Schlafsack, aber wir überlebten

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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#16 von Jane Doe , 01.12.2021 16:13

Hi Thomas,

super unterhaltsame Story, mit tollen Bildern. Vielen Dank für's teilen.
Bin schon gespannt, wie's weiter geht...

Viele Grüße, Heiko

 
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#17 von OldMan54 , 01.12.2021 18:46

Marokko, Errachidia, Camping Tissirit

Am nächsten Tag noch etwa 50 km Piste bis zum Asphalt, hat mir dann auch gereicht mit Off Road
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Dann Pause in Zaida
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Nichts für Vegetarier
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Waschanlage
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Immer wieder Foto Motive
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Das Modell kannte er nicht..
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Dann Ankunft im Campingplatz
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Fußbad
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Die Nacht war dann ruhiger
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#18 von OldMan54 , 02.12.2021 13:34

Marokko, Erg Chebbi, der Sandkasten

Heute soll es etwas sandiger werden.
Noch ein Bild von gestern, Thema Waschstrasse
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Auf dem Weg zum Frühstück
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technisch interessant
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endlich Frühstück
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Es wäre übertriebe zu behaupten, in Marokko gibt es wirklich Wüste.
Aber einen kleinen Sandkasten bietet das Land doch.
Ich war etwas gespannt, wie sich die Sommer da schlägt.
Solange der Sand nicht zu tief wird, eigentlich ganz gut. Wenn dann Wellblechpisten auftauchen, kommt die Federung relativ schnell ans Limit.
Der Plan war, im Uhrzeigersinn um die Dünen zu fahren und möglichst nicht nach Algerien zu fahren. Der eigentlich geladene Track auf dem Garmin war verschwunden, vermutlich von mir durch fehlerhafte Bedienung gelöscht Fühlte mich wie ein
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Der Startpunkt
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Piste, alles fahrbar
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#19 von OldMan54 , 02.12.2021 13:51

Erg Chebbi 2

Kurze Pause und Tee, danach bog ich falsch ab, was mir einen gehörigen Anschiss vom "Reiseleiter" einbrachte, "Die Dünen sind auf der falschen Seite!!! Muss man doch merken"
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Na ja, wir drehten dann um und starteten den nächsten Versuch. retos 60 Jahre alter Schweizer Tornister, eigentlich für Soldaten Rücken konzipiert, hatte keine Lust mehr.
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Mir vibrierte es die Spiegel lose, eine Schraube des Rücklicht Glases verflüchtigte sich, das ganze Konstrukt Rücklicht, Kennzeichen etc. wackelte bedenklich, der linke Gabel O-Ring hatte auch keine Lust mehr und das Gabelöl wurde als Korrosionsschutz aktiv.
Gut, 4. Gang und knappe 80 bei Versuch dem etwas angesäuerten reto zu folgen waren auf der Wellblechpiste sicher Grenzbereich, zumindest für das Motorrad
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An "Oasen" trifft man Gleichgesinnte, die hatten ihr Motorrad am Heck
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Wir fuhren dann nach etwas Smalltalk weiter.
Ein Einheimischer kam auf einem Moped angedüst und erklärte uns, dass die Piste später für unsere Motorräder ungeeignet sei.
Der Fahrer eines Mofas hat von der Leistungsfähigkeit meines High Tech Diesels eh keine Ahnung, dachte ich mir und fuhr weiter, so ungefähr 2 km, dann war Schluss mit lustig.
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Die Kiste hat dann einfach zu wenig Leistung, um mit Dampf durch den Sand zu blasen, sobald der Sand etwas tiefer wird.



Also drehten wir um, ich hatte dann auch etwas Mitleid mit dem Material und wir fuhren zum Ärger Retos Richtung N13, er hätte weiter Versucht die Dünen zu umrunden, es zeigte sich ein weiteres Mal, dass es nicht einfach ist, eine gemeinsame Linie zu finden

Für mich war es ein tolles Erlebnis, ich war begeistert, was mit der Sommer geht.
Reto wollte etwas für ihn Neues probieren und das klappte nicht, die Stimmung war etwas angespannt.

Die Gabelholme sind in die Quasquette verschraubt (das ist derHalter von Tacho und Lampe), ersetzt bei alten Motorrädern die obere Gabelbrücke.
In der Quasquette gibt es dann noch Schrauben zum Gabelöl einfüllen.
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Es hatte den Simmering der Schraube UND den zwischen Gabelholm und Quasquette zerlegt. Die Gabel blieb dann bis Deutschland undicht.

In Marokko wird man normalerweise bedient beim Tanken.
Ich schnappte mir immer den Tankschlauch, was regelmässig zu größerer Aufregung führte, "der Deutsche ist zu blöd zum Tanken, nimmt Diesel...".
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Später dann Kette prüfen, Schrauben etc.
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RE: Mit der Sommer Diesel nach Marokko

#20 von OldMan54 , 02.12.2021 14:45

Marokko, Todra Schlucht, Ait ben Hadu, Tichka Pass

Einfach nur Bilder
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